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22.06.2010

Diagnostik und Therapie der Lyme-Borreliose

Eine neue umfangreiche detaillierte Veröffentlichung von Dr.Berghoff .

Diagnostik und Therapie der Lyme-Borreliose

(pdf, 66 Seiten, Juni 2010, Autor PD Dr. med. W. Berghoff)
 

Es wird sehr detailliert, mit entsprechenden Literaturquellen auf die Diagnostik und Therapie einschließlich Coinfektionen eingegangen und ist sowohl für Ärzte als auch Patienten geeignet.

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Presse und Gesundheitspolitik

 

14.02.2008

Oliver Bierhoff ignoriert Zeckenrisiko der Fans

Dr. Theo Zwanziger, Vorsitzender des Deutschen Fußball-Bundes, reagierte freundlich auf unser Ansinnen, bei einer der nächsten Pressekonferenzen zum Europa-Cup in Österreich und der Schweiz auf die Notwendigkeit hinzuweisen, dass sich die Fans rechtzeitig gegen FSME impfen und auf Zecken acht geben sollten. Ganz anders der Nationalmannschafts-Manager Oliver Bierhoff. Über den Kommunikationsdirektor ließ er ausrichten, dass man zum Thema Zecken "keine mediale Aktion starten möchte". Wir versprachen, diese Aufklärung auch ohne Engagement des DFB in Angriff zu nehmen.

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23.12.2007

Meldepflicht für Tatoos aber nicht für Borreliose

Ärzte und Politiker verschleiern das Ausmaß einer chronifizierten Zeckeninfektion

24.12.2007. Reinheim. Die im Oktober von der Bundesregierung beschlossene Meldepflicht bei medizinischen Komplikationen nach Schönheitsoperationen dünkt wie ein Schlag ins Gesicht von Borreliose-Patienten. Eine Meldepflicht für die durch Zecken übertragene bakterielle Infektion wird seit Jahren mit der Begründung abgelehnt, dass es keine von Mensch zu Mensch übertragene Erkrankung sei, was auf Schönheitsoperationen keinesfalls zutrifft.

Ute Fischer, Sprecherin der Patientenorganisation Borreliose und FSME Bund Deutschland e.V. sieht darin den Beweis, dass die Gründe gegen eine Meldepflicht der Borreliose rein finanzpolitischer Art sind, nämlich um die schwer zu heilende chronische Borreliose im Fabelreich der Märchen zu halten, wie es eine Hand voll süddeutscher Neurologen schon dogmatisch verfolgen. Beispiele wie die Dressurreiterin Ann Kathrin Linsenhoff und der Fußballspieler Thomas Schneider, deren Karriere durch eine chronische Borreliose endete, zeigen die Dramatik, die mit einem winzigen Zeckenstich begann.

Lediglich in den neuen Bundesländern und Berlin existiert eine Meldepflicht für Borreliose. Diese führte dazu, dass die Zahlen in diesen Bundesländern in den letzten zehn Jahren um das Hundertfache explodierten, während die Borreliose-Fälle in den alten Bundesländern - glaubt man dem Robert Koch-Institut – seit 15 Jahren gleich geblieben seien. Hintergrund ist, dass es seit dieser Zeit kaum aussagefähige Studien gab und auch keine geplant sind. Fischer bezweifelt, dass eine allgemeine Meldepflicht für Borreliose die Situation der Patienten verbessern könne, solange Ärzte sich auf diesem Gebiet nicht fortbilden sondern mangels Wissen dazu neigen, Patientenbeschwerden in Verlegenheitsdiagnosen zu kleiden oder sie als Hypochonder und Psychischkranke zu stigmatisieren.

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12.12.2007

Die Patientenbeauftragte sichert Unterstützung zu

Mit einem verständnisvollen Brief beantwortete die Patientenbeauftragte Helga Kühn-Mengel im November 2007 einen Hilferuf des BFBD, als die Zahl der Ratsuchenden im Sommer die zeitlichen Kapazitäten aller für die Beratungs-Hotline Tätigen sowie die der Geschäftsstelle sprengte. Selbst spät abends und an den Wochenenden kamen Anrufe, teils auf der detektivisch ausgespähten Privatnummer einzelner.

Die Patientenbeauftragte wertschätzt unsere Arbeit als „von sehr großer Bedeutung“ und „unterstützt unsere Forderung nach einer Verbesserung der Aus- bzw. Weiterbildung der Ärztinnen und Ärzte“. Sie versichert uns, sich auch in Zukunft für die Belange der Patientinnen und Patienten mit Borreliose einzusetzen.

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17.07.2007

Borreliose-Fachgespräch im Hessischen Landtag

Am 16. Juli 2007 fand ein Fachgespräch im Hessischen Landtag, Wiesbaden, statt, zu dem die Sozialpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, Frau Petra Fuhrmann, MdL, geladen hatte. Ursache war umfangreicher Schriftwechsel und ein persönliches Gespräch mit dem BFBD, der auf die Mängel in der Versorgung Hessischer Patienten hinwies. Als Experten waren erschienen: Privat-Dozent Dr. med. Walter Berghoff, Mitglied der Deutschen Borreliose Gesellschaft; Prof. Dr. med. Volker Brade, Institut für medizinische Mikrobiologie; Dr. med. Ulrich Dorenburg, Kassenärztliche Vereinigung Hessen, Ute Fischer, Geschäftsführerin Borreliose und FSME Bund Deutschland e.V., Dr. med. Kaiser Landesärztekammer Hessen, Dr. med. Ursula Stüwe, Präsidentin der Landesärztekammer Hessen, Dr.med. Jörg Merkel, Mitglied des ärztlichen Borreliose Qualitätszirkels Alheim, Frau Dr. Angela Smith, AOK Hessen, Rechtsanwalt Dieter Metz.

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14.07.2007

Arbeitsgespräch im Robert Koch-Institut

Die gesundheitspolitischen Strategien des Borreliose und FSME Bundes Deutschland e.V. (BFBD) zeigen Wirkung. Vergangenes Jahr fand ein Expertengespräch bei der Patientenbeauftragten statt. Am 9. Juli führten der Vorstandsvorsitzende Günther Binnewies und seine Stellvertreterin Ute Fischer weitere Gespräche in Berlin.

Das Gesprächsthema beim Robert Koch-Institut mit Frau Dr. Gabriele Poggensee galt den seit Jahrzehnten gleichbleibenden Schätzzahlen (40.000 bis 80.000) für Neuerkrankungen. Mehrfach hatte der BFBD angeregt und vergeblich gefordert, die Zahlen zumindest in der Relation zu den Steigerungen der Neuen Bundesländer anzugleichen.

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14.07.2007

Arbeitsgespräch in der Bundesärztekammer

Den Termin am 9. Juli 2007 beim Robert Koch-Institut nützte der Borreliose und FSME Bund Deutschland e.V. (BFBD-Vorsitzender Günther Binnewies und Stellvertreterin Ute Fischer) zugleich für ein zweites Fachgespräch mit Frau Dr. Justina Engelbrecht, Bundesärztekammer (BÄK), zuständig für die Fortbildung der Ärzte. Hauptthema war das Versorgungsdefizit, insbesondere die Situation der Spätform der Erkrankung durch Borrelia burgdorferi und die Notwendigkeit der Anerkennung als eigenständige Erkrankung und nicht eines späten Stadiums.

Der BFBD stellte die Schwierigkeiten der Beratungssituation dar, besonders die starke Zunahme der Ratsuchenden in der Spätphase der Erkrankung und die Veränderungen durch das Internet. Als Beweis für den Mangel an Ärzten, die sich mit Borreliose auskennen, überbrachte der BFBD 50 E-Mails (mit unkenntlich gemachten Absendern) aus zwei Monaten, alles Hilferufe nach vermeintlichen Spezialisten oder einfach nur nach Ärzten, die sich mit Borreliose auskennen sollten. Ebenfalls überreicht wurden Ausdrucke verschiedener Arztsuchportals, in deren Struktur sich Borreliose entweder überhaupt nicht definieren ließ oder sich für das gesamte Bundesgebiet lediglich sechs Ärzte als Borreliose-therapierend zu erkennen gaben, vier davon nur für Privatpatienten und Selbstzahler.

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06.04.2007

Borreliose im Weltklimarat Brüssel

Borreliose, die durch Zecken übertragene Infektionskrankheit und ihr Fortschreiten in den Norden der nördlichen Hemisphäre landete am 7. April 2007 in den wissenschaftlichen Ausführungen der Klimaforscher, die derzeit in Brüssel um Konsequenzen gegen die weltweite Klimaerwärmung ringen.

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24.01.2007

Homöopathie in Baden-Württemberg

Die Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg (KVBW) schloss mit dem Arbeiter-Ersatzkassen-Verband (AEV) eine Vereinbarung zur Förderung der Qualität in der homöopathischen Therapie. Zu dieser Therapie sind nur Ärzte berechtigt, die eine Zusatzweiterausbildung "Homöopathie" absolviert haben. Sie verpflichten sich zur regelmäßigen Teilnahme an den von den Ärztekammern und von den KVen anerkannten homöopathischen Fortbildungen oder homöopathischen Qualitätszirkeln. Quelle: KBV Kompakt Nr. 4/2007.

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17.12.2006

Bundeärztekammer räumt Mangel an Arztwissen ein

Ein hochangesiedeltes Mitglied der Bundesärztekammer äußerte sich Anfang Dezember in einem Brief an den Borreliose Bund Deutschland “wertschätzend“ über dessen Engagement und Druckwerke. Vor allem mit dem im Frühjahr 2006 erhobenen Manifest Nr. 1 „gegen die psychosomatische Verharmlosung der Lyme-Borreliose“ stimme es in fast allen Aussagen überein. Dieser intelligente Mensch, den wir wider Erwarten nun nicht zitieren dürfen, fände es ebenfalls sehr wichtig, dass Information und Aufklärung über die Neuroborreliose noch mehr Eingang sowohl in der Laienpresse als auch in die Aus-, Weiter- und Fortbildung der Ärzteschaft und der medizinischen Fachberufe fänden.

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25.11.2006

Borreliose im Bundestag gelandet

Expertengespräch „Borreliose“ bei der Patientenbeauftragten

Die Patientenbeauftragte der Bundesregierung Helga Kühn-Mengel lud am 26. Oktober 2006 zu einem Expertengespräch „Borreliose“ nach Berlin. Neben Mitgliedern des Robert-Koch-Instituts und des Gesundheitsministeriums waren auch die Ärzte Dr. Hans Peter Gabel, Wolfenbüttel, Frau Dr. Elke Görtchen, Görlitz, sowie eine Abordnung von Patienten geladen.
Den Borreliose Bund Deutschland e.V. vertraten der Vorsitzende Günther Binnewies und die Geschäftsführerin Ute Fischer.

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