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Presse und Gesundheitspolitik

 

28.01.2005

KBV-Mediziner-Datei

Der neue Vorsitzende der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, Dr. med. Andreas Köhler, dachte in der Welt am Sonntag, 23. Januar 2005, laut über eine Mediziner-Datei nach, in der Patienten im Internet erkennen könnten, welcher Arzt in ihrer Region welche Eingriffe und Therapien häufig vornimmt. Der Borreliose Bund Deutschland e.V. bestärkte ihn mit einem Brief darin und machte vor allem darauf aufmerksam, dass es vielen Borreliose therapierenden Ärzten gar nicht recht ist, dass ihre Adresse öffentlich gehandelt wird.

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24.01.2005

Prävention von Medikationsfehlern

Medikationsfehler sind die häufigsten Fehler in der medizinischen Betreuung. Das Frankfurter Institut für Allgemeinmedizin, Universität Frankfurt am Main, schätzt 16.000 bis 40.000 Todesfälle jährlich alleine im Krankenhaussektor. Wie häufig Medikationsfehler in der Allgemeinpraxis vorkommen, untersucht ein im September 2004 gestartetes, vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördertes Projekt. Allgemeinmediziner sind gehalten, ihre Medikationsfehler anonym zu melden. Die Zeitschrift "Der Hausarzt" veröffentlicht regelmäßig den "Fehler des Monats".

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01.12.2004

NRZ Borrelien meldet hohes Informationsbedürfnis der Ärzte

Das Nationale Referenzzentrum für Borrelien (NRZ), angesiedelt beim Max von Pettenkofer-Institut, Ludwigs-Maximilian-Universität München, ächzt in einer Darstellung seiner Öffentlichkeitsarbeit in der Zeitschrift Mikrobiologie unter dem hohen Informationsbedürfnis der Ärzte. Eine Studie über fünf Monate ergab, dass ein Drittel (6.288) aller Gesamtaufrufe der Homepage des Max von Pettenkofer-Instituts auf das Konto Lyme-Borreliose zielten.

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23.11.2004

Arztfortbildung ist nun Pflicht

Seit dem 1. Juli 2004 ist Fortbildung für Ärzte nicht mehr eine Kann-Regel, sondern eine kontrollierte Pflicht. Jeder Arzt muss sich pro Jahr 50 Fortbildungspunkte erwerben und so innerhalb von fünf Jahren 250 Punkte nachweisen.

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