16.05.2012
ARTE Film: Gegendarstellung der Deutschen Borreliose Gesellschaft
Gegendarstellung der Deutschen Borreliose Gesellschaft
Gegendarstellung der Deutschen Borreliose Gesellschaft zu den Behauptungen in der Sendung „Zecken-Borreliose“, die erstmalig am 3. Mai 2012 um 22:00 im Programm von ARTE ausgestrahlt worden ist.
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Allgemeine Borreliose-Neuigkeiten
14.05.2012
ARTE Film: Stellungnahme der Redaktion
Stellungnahme der Redaktion
Vom 14.05.2012
"Wir freuen uns über die breite Diskussion, die der Film „Zecken-Borreliose – unterschätzte Gefahr oder eingebildete Krankheit“ hervorgerufen hat. Da uns eine individuelle Beantwortung jedes einzelnen Kommentars nicht möglich ist, möchten wir an dieser Stelle auf die wichtigsten Kritikpunkte an dem Film eingehen."
Ein typisches Beispiel bei dem die „Evidence based medicine“ mit der „Eminenz based medicine“ verwechselt wird und sämtliche wissenschaftliche Beweise für die Erregerpersistenz unterschlagen wird.
Es gibt keine Evidenz und wissenschaftlichen Beweis, dass durch eine einfache Standarttherapie alle Borrelien beseitigt sind.
26.04.2012
Borreliose-Risiko Karte für Deutschland
Leibnitz-Institut für Länderkunde
nationalatlas.de “Lyme-Borreliose”
Die Lyme-Borreliose hat in Deutschland stark zugenommen. Nach aktuellen Schätzungen rechnet man mit bis zu 100.000 Neuerkrankungen pro Jahr. Die durch Zeckenstiche übertragene Krankheit kann zu chronischen Entzündungen des Nervensystems, des Herzmuskels sowie der Gelenke führen und hohe Kosten für das Gesundheitssystem verursachen. Eine Deutschlandkarte dokumentiert die Verbreitung und Dichte der Borreliose und zeigt deutliche regionale Unterschiede.
13.04.2012
RKI: Lyme-Borreliose: Seroprävalenz bei Kindern und Jugendlichen in Deutschland
RKI: Epidemiologisches Bulletin 14/2012 vom 10. April 2012
Lyme-Borreliose: Seroprävalenz bei Kindern und Jugendlichen in Deutschland.
Die hier beschriebenen Resultate sind das Ergebnis einer repräsentativen, seroepidemiologischen Untersuchung von Kindern und Jugendlichen in Deutschland. Dabei wurden die Daten und Sera aus dem Kinder- und Jugendgesundheitssurvey (KiGGS) genutzt. Die Ziele der Studie waren die Beurteilung der Verteilung der Seroprävalenz von LB und die Identifizierung potenzieller Risikofaktoren für eine Serokonversion.
Siehe auch Borreliose Wissen Nr. 25
KIGGS Studie entlarvt Schönrechnerei bei Borreliose.
Oder div. Pressemeldungen:
Jedes 14. Kind mit Borreliose infiziert
10.04.2012
Sachsen Borreliose Behandlungszentren / Schwerpunktambulanzen benannt.
Auf Initiative der „Arbeitsgruppe Borreliose“ der Sächsischen Landesärztekammer wurden zwei vertragsärztliche Praxen und die infektologischen Abteilungen zweier Krankenhäuser in Sachsen als Behandlungszentren / Schwerpunktambulanzen für Lyme-Borreliose benannt.
Adressen hier aus dem Ärzteblatt Sachsen 4/2012:
02.04.2012
Borreliose in Mecklenburg-Vorpommern fast verdreifacht.
Ostseezeitung 02.04.2011
„Die Zahl der durch Zecken übertragenen Borreliose-Erkrankungen hat sich in Mecklenburg-Vorpommern seit 2008 fast verdreifacht. 1785 Fälle wurden 2011 gemeldet, drei Jahre zuvor waren es noch 674. In keinem anderen Bundesland ist der Trend derart gravierend.“
„Experten gehen davon aus, dass mit einer weiteren, massiven Zunahme zu rechnen ist. Seit Jahresbeginn wurden 157 Fälle registriert, 25 mehr als im Vorjahreszeitraum. Unter den „Top 10“ der meldepflichtigen Infektionskrankheiten in MV, die von Noro- und Rota-Viren angeführt wird, rückte Borreliose bereits auf Platz vier vor.“
29.03.2012
Mehr Mitbestimmung für Patienten im Gemeinsamen Bundesausschuss
Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) ist das oberste Beschlussgremium der gemeinsamen Selbstverwaltung der Ärzte, Zahnärzte, Psychotherapeuten, Krankenhäuser und Krankenkassen in Deutschland. http://www.g-ba.de
Der gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) entscheidet, welche Leistungen von den gesetzlichen Krankenkassen erstattet werden und welche nicht.
Dieses ist speziell auch für die Borreliosepatienten von entscheidender Bedeutung. Da dort festgelegt wird, welche Laborleistungen, wie Westernblot, LTT, PCR ect. und welche Therapien bezahlt werden.
Patientenvertreter nehmen zwar an den Beratungen des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) zwar teil, haben aber kein Stimmrecht.
Das heißt, die Versicherten und Patienten der gesetzlichen Krankenkassen müssen zwar gesetzlich ihren Beitrag zahlen. Über die Verwendung der Gelder entscheiden aber nur die Leistungsträger, während die Beitragszahler und Patienten dort kein Stimmrecht haben.
Patientenorganisationen fordern schon lange mehr Mitbestimmungsrechte im G-BA.
Der Patientenbeauftragte der Bundesregierung, Wolfgang Zöller (CSU), meint: „Ein generelles Stimmrecht halte ich derzeit nicht für zielführend. Ein Mitbestimmungsrecht in Verfahrensfragen unterstütze ich aber sehr.“ Er setzt sich dafür ein, dass dies noch in das gegenwärtig diskutierte Patientenrechtegesetz aufgenommen wird.
Hier über das Portal „Gerechte Gesundheit“ können Sie bei der Umfrage mit abstimmen, ob Patientenvertreter ein Stimmrecht bei Verfahrensfragen im G-BA bekommen sollen?
26.03.2012
Neue Zeckenbroschüre RLP
Das "MINISTERIUM FÜR SOZIALES, ARBEIT, GESUNDHEIT UND DEMOGRAFIE" Rheinland-Pfalz hat eine neu überarbeitete Zeckenbroschüre „Zeckenerkrankungen in Rheinland-Pfalz“ von Dr. med. Ralph Wössner | Prof. Dr. med. Johannes Treib herausgegeben.
Der BFBD könnte bei der Überarbeitung wenigstens ein paar kleine Änderungen wie der wichtige Hinweis „Ein negativer Liquor schließt eine Borreliose nicht aus.“ erreichen.
14.03.2012
Borreliose-Tag in Regensburg: 12. Mai 2012
Ort: Kongress- und Kulturzentrum Kolpinghaus St. Erhard Regensburg
Adolph-Kolping-Straße 1
http://www.kolpinghaus-regensburg.de
Programm:
Borreliose - aktuelles Grundwissen
PD Dr.med. Walter Berghoff, Rheinbach
Facharzt für Inenre Medizin
Borreliose in der Traditionellen Chinesischen Medizin TCM
Dr. med. Lothar Kiehl, Weiden
Ganzheitliche GEsundheits- und Borreliosepraxis
Depression und Erschöpfung bei chronischer Borreliose
Dr.med. Kurt E. Müller, Kempten
Facharzt für Dermatologie-Venerologie, Umweltmedizin
1. Vorsitzender Deutsche Borreliose-Gesellschaft e.V.
Soziale und persönliche Betroffenheit aus Patientensicht
Borreliose - gesundheitspolitischer Zündstoff
Ute Fischer, Pressesprecherin, Borreliose und FSME Bund Deutschland e.V.
Diskussionsforum im Anschluss.
Schirmherr: Philipp Graf von und zu Lerchenfeld, MdL
Organisation: Andrea Kiehl: Tel. 0961-3881783, Hedon@t-online.de
Da sich bereits zwei Busse angemeldet haben, wäre es für größere Gruppen sinnvoll, sich anzumelden.
13.03.2012
Bayern will Meldepflicht für Borreliose
Ein weiterer Erfolg des BFBD.
Nach zahlreichen Vorgesprächen mit verschiedenen bayerischen Gesundheitspolitikern, wurde der BFBD Anfang Februar 2012, mit Ute Fischer und Manfred Wolff zu einem persönlichen Gespräch mit dem bayerischen Gesundheitsminister Dr. Marcel Huber und dem Bayerische Landesarzt Dr. Zapf, sowie Martin Neumeyer zu einem Gespräch geladen.
Dabei konnte der BFBD ausführlich auf die Problematik der Borreliose und die Notwendigkeit einer Meldepflicht in Bayern hinweisen.
Aufgrund dieser Aktivitäten des BFBD, hat sich heute der bayerischen Gesundheitsminister Dr. Marcel Huber in einer Pressemitteilung für die Einführung der Meldepflicht in Bayern ausgesprochen.
(komplette Pressemitteilung des bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Gesundheit siehe unter mehr lesen..)
Durch die intensiven Kontakte und Gesprächen mit verantwortlichen Gesundheitspolitikern, konnte der BFBD bereits letzte Jahr die Einführung der Meldepflicht in Rheinland-Pfalz und dem Saarland erreichen.
Durch die intensiven Kontakte und Gesprächen mit verantwortlichen Gesundheitspolitikern, konnte der BFBD bereits letzte Jahr die Einführung der Meldepflicht in Rheinland-Pfalz und dem Saarland erreichen.
Auch der Sozialausschuss des Landtags von Baden-Württemberg befürwortete, nach einem persönlichem Gespräch bei der Sozialministerin Fr. Kathrin Altpeter in Stuttgart, sowie vielen weiteren Kontakten, Ende letzten Jahres die Einführung der Meldepflicht in Baden-Württemberg.
Der BFBD bemüht sich auch in den weiteren Bundesländern um die Einführung einer Meldepflicht, sowie um eine Fortbildung der Ärzte und bessere Versorgung der Borreliosekranken.
So führten erst am 9.3.2012 Ute Fischer und Manfred Wolff dazu ein persönliches Gespräch mit dem gesundheitspolitischen Sprecher der CDU Hessen zu diesem Thema.
13.03.2012
Ärztekammer Sachsen benennt Borreliose-Zentren
Deutsches Ärzteblatt 13.3.2012
Dresden – Die Sächsische Landesärztekammer hat auf Initiative der „Arbeitsgruppe Borreliose“ zwei vertragsärztliche Praxen und die infektiologischen Abteilungen zweier Krankenhäuser in Sachsen zu Behandlungszentren/Schwerpunktambulanzen für Lyme-Borreliose ernannt. Dort sollen vor allem Patienten mit nicht eindeutiger Borreliose-Diagnose betreut werden, bei denen eine weitreichende Differenzialdiagnostik notwendig ist.
„Durch die Einrichtung der Schwerpunkt-Behandlungszentren sollen die in Sachsen vorhandenen Diagnostik- und Therapiemöglichkeiten für Borreliose-Patienten weiter verbessert werden“, erläuterte Jan Schulze, Präsident der Sächsischen Landesärztekammer.
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