07. Forschung
Forschung gegen Zecken, die Welt Online brichtet
MedizInfo: Genetische Vielfalt der Erregerfamilien erschwert die Suche nach Vakzine. Auch in den kommenden Jahren wird kein Impfstoff zur Verfügung stehen.
Novozymes kündigte an, dass es ein natürliches Insektizid erworben hat, das Borreliose durch die Kontrolle von Hirschzecken, einem der Krankheitsträger, abwehren kann.
Studie von Dr. med. Tobias Rupprecht, München.
Dr. Reinhard K. Straubinger & Dr. Samiya Al-Robaiy. Projekt soll klären, ob Zystenform Grundlage für persistierende Infektion ist. Welche molekularen Mechanismen werden dabei benutzt.
Prof. Dr. Markus M. Simon: Borrelien nutzen eine gewiefte Strategie und verändern ihre Erscheinung je nach Umgebung. Sie tragen Gene für 150 Lipoproteine, die sie entsprechend des Umfelds hoch- und runterregulieren“, erklärt Simon. „Deshalb hinkt unser Immunsystem immer hinter den Borrelien her. Es kann zwar immer wieder viele Erreger eliminieren. Aber es entwickeln sich auch immer neue Formen, die nicht gleich abgetötet werden können.“ Hier liegt einer der Ansätze, die Simon und sein Heidelberger Kollege Wallich heute bearbeiten.
Prof. Dr. Martin Sievers, Dozent Molekularbiologie: Isolierung und Kultivierung von Borrelien, Wirkung von Antibiotika auf die Morphologie der Borrelien, Intrazelluläres Wachstum der Borrelien. PDF
Das verhinderte Vakzin - Warum es weltweit keinen Borreliose-Impfstoff mehr gibt
Laborjournal: Drei deutsche Wissenschaftler haben den bisher einzigen Impfstoff gegen die Lyme-Borreliose entwickelt. Doch das lang ersehnte Serum verschwand wieder aus den Apothekenregalen. Eine Geschichte darüber, was die Entscheidungen der Pharmakonzerne bestimmt.
Spectrumdirekt: Genetische Analysen decken auf, wo der Erreger herkam und warum sich die Nordamerikanische Variante von der Europäischen unterscheidet.
Forschungsinstitut für Arbeitsmedizin der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung, Institut der Ruhr-Universität Bochum: Borreliose-Fälle steigen: Einheitlichere Diagnostik ist unumgänglich
Charite: Titel der Arbeit: Literaturrecherche nach targetspezifischen Markern für die Entwicklung von Kontrastmitteln für die Molekulare Bildgebung von chronischen Borrelieninfektionen
Forschung ....vor allem Pilze scheinen sich als "Biowaffe" gegen die Spinnentiere zu eignen: Sie dringen in die Zecken ein, vermehren sich dann und "sprengen" sie gleichsam von innen.
Protein fängt Botenstoffe ab .... gleichzeitig schalten die Tiere das Immunsystem des Wirtes aus.
Uni Würzburg: Forschern gelingt Produktion von Impfstoffen in Tabakpflanzen
Börseneuling Intercell gibt den Start der Forschungsaktivitäten zur Entwicklung eines neuartigen Impfstoffes gegen die Lyme-Borreliose bekannt
Charité – Universitätsmedizin Berlin Institut für Mikrobiologie und Hygiene: Ixodes-ricinus-Larve grundsätzlich infektiös.
Hans-Knöll-Institut für Naturstoff-Forschung: Borrelien, die dem Angriff des Immunsystems entgehen, sind in der Lage, bestimmte Eiweiße auf ihrer Oberfläche zu binden.
Erste Aufnahme mit Kryo-Elektronen-Tomographie vom Erreger der Borreliose. Die Heidelberger Wissenschaftler haben nun erstmals die Besonderheiten der drei human-pathogenen Erregerspezies der Lyme Borreliose verglichen, die in Europa vorkommen und unterschiedliche Krankheitssymptome hervorrufen. Während in Nordamerika die Gelenkentzündung überwiegt, sind in Europa auch Haut oder Nervensystem betroffen. Mit Hilfe der Kryotomographie-Mikroskopie ist es nun gelungen nachzuweisen, dass die drei Erregertypen über eine unterschiedliche Anzahl von Flagellen verfügen. Außerdem konnten erstmals Strukturen nachgewiesen werden, die eine wichtige Rolle bei der Vermehrung des Bakteriums spielen könnten.
Pathogenese der Lyme-Arthritis: Interaktion von Synovialzellen mit Borrelia burgdorferi
Forschungsbericht Uni Würzburg: Es sollen Faktoren identifiziert werden, die zur chronischen Entzündungsreaktion beitragen.
In der Studie soll versucht werden, mögliche Zusammenhänge zwischen Borrelien-Infektion und langfristigen Schäden aufzudecken und besser zu verstehen. Ebenso erwarten die Göttinger Wissenschaftler, mit den Ergebnissen der Studie längerfristig die Therapie betroffener Patienten deutlich verbessern zu können.
...das behaupten Biomediziner in Sao Paulo.